Wunderbare Geschichten aus Quickborn! 

 

Vor ein paar Tagen ist ein dicker Briefumschlag im Schreibkontor angekommen. Die Klassenlehrerin der Grundschule Mühlenberg in Quickborn hat mir einen Stapel Aufsätze der Klasse 4b geschickt, für die ich vor einiger Zeit aus "Esmeralda ahoi!" gelesen habe. Anhand des Klappentextes hatten sich die Kinder schon vor der Lesung ausgedacht, wie das Abenteuer auf dem Hausboot verlaufen könnte. Dabei sind ganz tolle Geschichten herausgekommen. Meine Lieblingsstellen habe ich hier aufgeschrieben: 

 

 

Ein paar Tage später sind Mittwoch und Nieke BFFs geworden. 

            *

„Guten Morgen, Mittwoch, was gibt es zum Frühstück? Und können wir noch Essen und Trinken kaufen?“, fragt Nieke wie ein Engel.

            *

Nieke sprang aus dem Boot und trommelte am Zelt herum und rief: Mama! Papa! Mama! Papa!“ Ihre Eltern traten aus dem Zelt und sie umarmten sich.

  *

„... Aber ich glaube, ein Filmabend schadet nicht“, hat Mittwoch gesagt. Also heute Abend haben wir einen lustien Film geguckt. ´Flemming`, hieß der Film. Da wollte ein Frosch Ballett lernen, das war echt witzig, vor allem, weil Mittwoch dabei war.“

  *

Es war Herbst und es regnete. Die beiden sind runtergetaucht mit dem Boot, auch wenn sie sich nicht mochten, hatten sie sehr viel Spaß. Sie hatten viele bunte Fische gesehen.

  *

Mittwoch wurde wach, weil es kalt war. Als sie zum Festland guckte, glaubte sie ihren Augen nicht. Dann sah sie eine Herde Pinguine. Da kam Florino. Beide wussten, dass es Nieke gewesen sein muss. ... Da sahen sie Nieke schlafend neben dem Steuer.

  *

Nach ungefähr zwei Wochen waren sie da. Nieke war froh und rannte nach draußen. „Uhhh, ist das kalt“, sagte Nieke mit zitternder Stimme und rannte zurück ins Hausboot hinein.

  *

Fünf Tage später, morgens: Die drei Abenteurer haben kaum noch was zu Essen. Nieke sagt: „Wir haben nur noch drei Brötchen und drei Flaschen Wasser“. Florino sagt: „Jeder bekommt ein Brötchen und eine Flasche Wasser."

„Okay!“, riefen sie im Chor.

  *

 Plötzlich kam ein Haufen Pinguine auf sie zu und Florino hatte große Angst vor Pinguinen. Dann ging ein Pinguin auf Florino los und Florino rief: „Hilfe, ein Pinguin, er kommt!“

  *

„Guck mal, da hinten sind Pinguine!“, ruft Nieke. Einer nach dem anderen springt ins Wasser. Aber nicht nur das. Dunkle Wolken brauen sich zu einem Schneesturm zusammen. „Glaubst du, wir finden deine Eltern?“, ruft Mittwoch Kruhso gegen den Schneesturm an.

  *

Sie spielten Spiele, zum Beispiel Verstecken, ´Ich sehe was, was du nicht siehst`, Stille Post oder Kartenspiele. Am Abend aßen sie, dann putzten sie die Zähne und zogen den Schlafanzug an. Dann gingen sie ins Bett. Und so ging es ein paar Tage lang.

 

 

Ganz herzlich danke ich den Kindern und der Klassenlehrerin für diese schönen Geschichten und für die Bilder! Mein Dank gilt auch dem Friedrich-Bödecker-Kreis Schleswig-Holstein, der diesen Lesetag in Quickborn ermöglicht hat!


"De Kuakerino ass e gléckliche Fräsch ..."

 

so beginnt der Klappentext der luxemburgischen Ausgabe.

"Bis emool e puer Libelle bei sengem Dëmpel stallhalen, fir

do ze danzen. Et ass einfach ze schéin, wéi sie am Liicht

glënneren an duerch d'Loft schwiewen."

 

Und in der rumänischen Ausgabe heißt der Frosch Freddie.

 

 


In den letzten Wochen ...

 

war ich mit meinen Büchern in Schleswig-Holstein unterwegs und habe in Grundschulen aus "Flemming" und "Esmeralda ahoi!" gelesen. Die Kinder waren großartig, haben toll zugehört und viele spannende Fragen gestellt.

 

In der Grundschule Wiesenfeld in Glinde habe ich mich über einen Stapel meiner Bücher gefreut, den der Schulverein für die Kinder bestellt hat. Jetzt können sie die Abenteuer von Flemming, Mittwoch Kruhso, Nieke und Florino selber lesen und das ist schön!


 

 

 

 

 

 

Flemming ist in die zweite Auflage gegangen! 


Die Schlotters bei Timster Buchtipps -Kika

 

Heute habe ich eine bezaubernde Videorezension auf der Website des Kinderkanals entdeckt. Zu Beginn gibt es ein fast ganz echtes Gespenst zu sehen.

 

Schaut doch mal: 

 

Die Schlotters:

Es ist was faul im Kürbisweg

 

 


Es ist wunderbar,

 

eine Kinderbuchautorin zu sein, besonders dann, wenn zwischen zwei Lesungen ein Imbiss wartet, der so aussieht: 

 

 

 

 

in einer gemütlichen Mensa, die so aussieht:

 

 

 

 

und in der noch dazu eine riesige Thermoskanne steht, die unerschöpflich viel Kaffee enthält. Doch das Beste an meinem Tag in der kleinen Grundschule in Hartenholm waren die großartigen Kinder! 

 

Vielen Dank für das herzliche Willkommen, das gebannte Lauschen und die vielen spannenden Fragen. Es war ein superschöner Vormittag!

 


Das Klingen in mir ...

Das Klingen in mir,

das zarte Schöne.

Ich lausche gebannt

dem Lebensgesang.

 

"Lauschende Frau" 2009, Acryl auf Leinwand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus meinen "9 1/2 Zitate aus Ungeschriebenen Büchern" im Ausstellungskatalog der Malerin Mayoni Behrens

 


Post aus Quickborn!

So viele bunte Briefe mit selbstgebastelten Briefumschlägen und wunderschönen Bildern kamen in dieser Woche bei mir an. Die Kinder der Klasse 1 a aus der Mühlenbergschule in Quickborn haben mir geschrieben, nachdem ich ihnen im Auftrag des Friedrich-Bödecker-Kreises Schleswig Holstein aus "Jokke Tobakka: Alles hört auf mein Kommando!" vorgelesen habe.

 

Ich freue mich sehr über diese wunderbare Überraschung und sende ganz liebe Grüße nach Quickborn. Eine Postkarte ist auch schon unterwegs.

Leselust 2016 in Kiel

          Ein kleiner Eindruck von meinen Lesungen auf 

           der Lesebühne im Sophienhof in Kiel.

 

           Für den Verein MENTOR Kiel habe ich den Kindern

           aus beiden "Emi und Luna"-Bänden vorgelesen.

Ein Klabautermann und ein mechanisches Huhn

Von meinen Lesungen aus "Jokke Tobakka" und "Emi und Luna" an der Caspar-Voght-Schule am 11. Februar wird auf der Website der Gemeinde Rellingen berichtet: www.rellingen.de

 

 


Dem Mittelalter auf der Spur

Mit den Schülerinnen und Schülern des siebenten Jahrgangs der Geschwister-Prenski-Schule habe ich eine Zeitreise in das Lübeck des 14. Jahrhunderts unternommen. Über die Lesung aus "Lando und der Mönch des Todes" wurde in einem Artikel der Lübecker Nachrichten berichtet, den man auf der Homepage der Schule findet: www.prenski.de